Studie: Eigene Community top – Facebook flop

Von am 31.10.2013

facebook

Zumindest wenn es um die Zufriedenheit des Marketings geht, landet Facebook-Marketing auf dem letzten Platz im Online-Mix.

In einer Forrester Studie wurden 395 Marketers in den USA, Kanada und UK befragt wie zufrieden sie mit den den Erfolgen der von ihnen eingesetzten Online-Marketing-Kanälen sind. Ein überraschendes Ergebnis: Facebook Werbung landet auf dem letzten Platz. Denn trotz der großen Reichweite treibt Facebook die Nutzer nicht zwangsläufig zu den Brands. Die große Reichweite werde zu stark gestreut. Außerdem gehe die Botschaft im Wust der unzähligen Social Media Posts zu schnell unter. Für Werbung ist ein Activity Stream nunmal ein Durchlauferhitzer.
Facebook ist also bei Weitem nicht der schärfste Pfeil im Köcher der Online-Marketing Helden.

Marketers gehen weg von Facebook, hin zu eigenen Communities

Wo Schatten ist gibt es auch Licht: In diesem Fall leuchten die eigenen Homebases am hellsten. Die Zufriedenheit ist am größten mit den an die Unternehmensidentität angepassten Branded Communities und den dortigen Feedbackmöglichkeiten. Hier wird von den befragten Marketers der geschaffene Wert durch die jeweilige Kommunikationsmaßname am größten eingeschätzt. Bewertungen und Kritiken auf der eigenen Seite landen in der Studie auf dem ersten Platz. SMA und E-Mail-Marketing folgen dicht dahinter. Ebenfalls ganz weit vorne und damit ein echter Wertschaffer für die Positionierer sind eigene Communities. Eine Branded Community wird noch positiver bewertet, als der Unternehmensblog und sogar als Mund-zu-Mund Propaganda.

Offener Brief an Zuckerberg

Facebook ist also der kürzeste Hebel wenn es um den Aufbau eines Brands geht. Grund genug für den Verfasser der Studie einen offenen Brief an den Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg zu verfassen.

Facebook sammelt durch bezahlte Posts und andere Werbung mittlerweile $4Mrd pro Jahr ein. Klingt nach einem riesen Erfolg. Ist es auch. Für Facebook. Die befragten Marketer sehen das nur ganz anders. Denn der mittelfristige Erfolg der Facebook Marketing Kampagnen ist für die Meisten nicht zufriedenstellend.

Die verblüffend logische Argumentation lautet:
“Wer so viel Geld einsammelt muss doch klare Werte schaffen. Und wer den Werbetreibenden die größte Zielgruppe des Web bietet, muss zwangsläufig auch den meisten Mehrwert schaffen.” Denn Reichweite schlägt alles. Aber genau hier findet gerade ein Umdenken statt. Große Unternehmen setzen vermehrt auf die Qualität der generierten Kontakte.
Setzen auch Sie ab sofort vermehrt auf Qualität statt Quantität und erfahren Sie jetzt mehr über Ihre eigene Social Media Homebase.
 

 


 
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Bildquelle des Vorschaubildes: Photo von FlickR Nutzer Kris Krüg

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