Social Intranets, Collaboration & Enterprise 2.0

Wie junge Internetunternehmen ihr Geld verdienen

Von am 19.03.2010

Geschäftsmodelle für Web-Startups: Wie junge Internetunternehmen ihr Geld verdienen

Bonn, 19.03.2010. Online-Nutzer sind an gratis Web-Dienste gewöhnt. Aber wie finanzieren sich diese Internetunternehmen, wenn die Werbung von immer mehr Nutzern durch Ad-Blocker ausgeblendet wird? Das Bonner Startup mixxt geht mit seinem Community-Baukasten andere Wege und setzt auf White Labeling sowie neuerdings auf das Freemium-Modell.

Die bunte Vielfalt der kostenlosen Communities
Die Monetarisierung des eigenen Angebots im Internet ist nach wie vor eine der größten Herausforderungen im Online-Geschäft. Selbst das Erreichen einer kritischen Masse an Nutzern
macht das Geschäftsmodell nicht unbedingt erfolgreich, weshalb nur wenige Web-Startups nach zwei Jahren schwarze Zahlen schreiben. Dennoch starteten die Gründer von mixxt ihren Community-Baukasten mit einem einfachen Preismodell: Alles ist kostenlos, sofern man ein wenig Eigenwerbung für mixxt hinnimmt. So entstanden in den letzten zwei Jahren über 8.000 aktive Mikro-Communities in Deutschland und zusätzliche Sprachversionen für Großbritannien, Polen und die Türkei. Die möglichen Funktionen eines solchen Sozialen Netzwerkes reichen von Bildergalerien, über Blogs und Datei-Downloads, bis hin zu Foren und Videos, eben alles, was man von den „Großen“ kennt. Besonders beliebte Einsatzgebiete für Mikro-Communities sind Austauschplattformen innerhalb des eigenen Vereins oder rund um ein Hobby, sowie virtuelle Anlaufstellen für Initiativen, seien sie politischer, gesellschaftlicher oder kultureller Natur. Diese Nutzer der kostenlosen Version bezahlen zwar keinen Pfennig, sprechen aber über die Vorteile und so kommt der Dienst auch dort an, wo der Umsatz zu machen ist.

Vom Sportverein mitten in das Verlagshaus
Genutzt wird mixxt eben nicht nur von Privatpersonen, sondern auch von kleinen und großen Unternehmen, die damit Veranstaltungen vorab im Internet zum Leben erwecken oder ihren Kundenstamm vernetzen. Diese Geschäftskunden möchten ihre oft größere Community ohne Hinweise auf den Markennamen des Baukastens verwenden und erwerben deshalb die White Label Version. „Unsere Kunden haben uns meistens in Mikro-Communities zu privaten Themen kennen gelernt und dort die Möglichkeiten für ihr Unternehmen erkannt. Die besten Vertriebler sind nunmal unsere Nutzer selbst“ erzählt Oliver Ueberholz, Geschäftsführer und einer der mixxt-Gründer. So schaffte es mixxt nach weniger als zwei Jahren, mit einem kostenlosen Angebot trotzdem den Break-Even zu erlangen. Auf dem Weg dorthin wurde den Gründern klar, dass auch der Bedarf an Produkten besteht, die für den kleinen Geldbeutel erschwinglich sind. Deshalb ermöglicht mixxt nun erstmals, für einen kleinen Obulus von € 9 bis € 19 weitreichende Zusatzfunktionen zu buchen, so wie es im Freemium-Geschäftsmodell vieler Internetdienste aus den USA üblich ist.

Es war nicht immer einfach
Das Thema Mikro-Communities war 2008 unter Investoren so heiß, dass kurz nach dem einsamen Launch von mixxt.de weitere 13 Anbieter auf den deutschen Markt stürmten. „Wir haben mit unserem Investoren-Team großes Glück, weil wir zusätzlich zur finanziellen Starthilfe auf Erfahrungen aus Branchengrößen wie Skype, Xing, Recardo, Last.fm und andere zurückgreifen können“ kommentiert Oliver Ueberholz. So findet sich unter den Geldgebern der dänische Investor Morten Lund, wie auch die in Deutschland besonders aktiven Mountain Partners. „Unsere duale Strategie, bestehend aus individualisierbaren White-Label-Communities für Unternehmen, sowie die Vorbereitung des Freemium-Modells, ist aufgegangen. Wir konnten das auf langfristige Einnahmen ausgelegte Freemium-Angebot schon während der Vorbereitungszeit durch die Umsätze aus dem B2B-Bereich stützen und so trotz Krise und dichtem Spielfeld einen besonders stabilen Stand erlangen.“ so Ueberholz. Die nächsten Herausforderungen stehen aber bereits vor der Tür. Nicht nur polnische, britische und türkische Nutzer forderten eine eigene Sprachversion und Zusatzfunktionen. Fünf neue Sprachen stehen an und das Team wird noch multi-kultureller werden.

Weitere Informationen unter: http://mixxt.de

Kontakt

Kerstin Grözinger

Presse@mixxt.net

mixxt GmbH
Adenauerallee 134
D-53113 Bonn

Tel: +49 228 29979977 0
Fax: +49 228 29979977 9

 
mixxt Daten und Fakten

Die mixxt GmbH ist Anbieter von Social-Network- und Online-Community-Lösungen und Betreiber der kostenlosen, europäischen Community-Plattform mixxt. Aufgrund der einfachen Bedienung kann sich jeder auf mixxt eine eigene Community mit wenigen Mausklicks erstellen. Es werden dafür keinerlei Vorkenntnisse benötigt. Die erstellten Communities können ihren Mitgliedern alle gängigen Social Networking Funktionen zur Verfügung stellen, inkl. Abstimmungen, Bildergalerien, Blogs, Datei-Downloads, Foren, Gruppen, Termine, Videos und Wikis. Mittels dieser Mischung aus Funktionen für die Kommunikation, den Diskurs und das Teilen von Multimedia, rücken Gruppen näher zusammen, können sich leichter austauschen und Wissen teilen. Die kostenlose mixxt-Community kann mit einem eigenem Layout versehen und unter der Adresse www.wunschname.mixxt.wunsch-endung veröffentlicht werden. Zusätzlich bieten die Premium-Pakete mixxtGO und mixxtPRO eine erweiterte Funktionalität für monatliche € 9 bzw. € 19 (inkl. MwSt.).