Social Intranets, Collaboration & Enterprise 2.0

Online Marketing

Von am 12.03.2014

Fan einer Facebook Page zu werden ist so einfach. Ein Klick auf „gefällt mir“ genügt. Aber wie viel ist ein solcher Fan wert? Burger King in Norwegen wollte dies herausfinden und stellte seine Fans vor die Herausforderung: Nehme dein „gefällt mir“ auf unserer Facebook-Seite zurück und du bekommst einen Gutschein für den Wettbewerber! Mit „Whopper Sellout““ testete Burger King seine norwegischen Fans und schenkte jedem Fan, der sein „gefällt mir“ zurücknimmt, einen von 1.000 Gutscheinen für das Konkurrenzprodukt, den Big Mac von McDonalds. Als Ergebnis fiel die Anzahl an Fans innerhalb von einer Woche von ca. 38.500 auf 8.500. Im Gegenzug wuchs laut eigenen Angaben die Interaktion um das Fünffache. Was lernen wir daraus? Knappe 78% der Fans auf Facebook sind weder wahrhaftige Fans noch in irgendeiner Form loyal. Sie wandern gerne für einen Burger im Wert von ca. € 5 (laut Big-Mac-Preisindex) ab und kommen größtenteils nicht wieder zurück. Mit einer solchen Kampagne lassen sich Preise gewinnen. In diesem Falle der Preis Gullblyanten 2013 in der Kategorie „Sosiale medier„. Er wurde vielmehr von der Agentur hinter der Kampagne gewonnen: DIST Creative aus Oslo. Ein Jahr nach einer solchen Kampagne regeneriert sich die Anzahl der Fans nicht: Die Kampagne fand im März 2013 statt. Nun liegt die Anzahl der Fans bei 10.671. Wie kommt man auf eine solch aggressive Kampagne? Vermutlich wenn man ein kleiner Fisch ist, der wenig zu verlieren hat: Der wesentliche Marktbegleiter in Norwegen ist McDonalds. Und die haben über 162.000 Fans. Links: Übersicht der Kampagne inkl. Screenshots: http://workforthejury.com/whoppersellout/     Diesen Post Ihren Followern via Twitter empfehlen: Burger King Norwegen verbannte erfolgreich 30.000 Fans in einer Woche Dies jetzt twittern Aggressive Social Media Kampagne gegen einen 4,2x größeren Wettbewerber Dies jetzt twittern 78% deiner Fans lassen dich für einen Burger im Stich Dies jetzt twittern...

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Studie: Eigene Community top – Facebook flop

Studie: Eigene Community top – Facebook flop

Von am 31.10.2013

Zumindest wenn es um die Zufriedenheit des Marketings geht, landet Facebook-Marketing auf dem letzten Platz im Online-Mix. In einer Forrester Studie wurden 395 Marketers in den USA, Kanada und UK befragt wie zufrieden sie mit den den Erfolgen der von ihnen eingesetzten Online-Marketing-Kanälen sind. Ein überraschendes Ergebnis: Facebook Werbung landet auf dem letzten Platz. Denn trotz der großen Reichweite treibt Facebook die Nutzer nicht zwangsläufig zu den Brands. Die große Reichweite werde zu stark gestreut. Außerdem gehe die Botschaft im Wust der unzähligen Social Media Posts zu schnell unter. Für Werbung ist ein Activity Stream nunmal ein Durchlauferhitzer. Facebook ist also bei Weitem nicht der schärfste Pfeil im Köcher der Online-Marketing Helden. Marketers gehen weg von Facebook, hin zu eigenen Communities Wo Schatten ist gibt es auch Licht: In diesem Fall leuchten die eigenen Homebases am hellsten. Die Zufriedenheit ist am größten mit den an die Unternehmensidentität angepassten Branded Communities und den dortigen Feedbackmöglichkeiten. Hier wird von den befragten Marketers der geschaffene Wert durch die jeweilige Kommunikationsmaßname am größten eingeschätzt. Bewertungen und Kritiken auf der eigenen Seite landen in der Studie auf dem ersten Platz. SMA und E-Mail-Marketing folgen dicht dahinter. Ebenfalls ganz weit vorne und damit ein echter Wertschaffer für die Positionierer sind eigene Communities. Eine Branded Community wird noch positiver bewertet, als der Unternehmensblog und sogar als Mund-zu-Mund Propaganda. Offener Brief an Zuckerberg Facebook ist also der kürzeste Hebel wenn es um den Aufbau eines Brands geht. Grund genug für den Verfasser der Studie einen offenen Brief an den Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg zu verfassen. Facebook sammelt durch bezahlte Posts und andere Werbung mittlerweile $4Mrd pro Jahr ein. Klingt nach einem riesen Erfolg. Ist es auch. Für Facebook. Die befragten Marketer sehen das nur ganz anders. Denn der mittelfristige Erfolg der Facebook Marketing Kampagnen ist für die Meisten nicht zufriedenstellend. Die verblüffend logische Argumentation lautet: “Wer so viel Geld einsammelt muss doch klare Werte schaffen. Und wer den Werbetreibenden die größte Zielgruppe des Web bietet, muss zwangsläufig auch den meisten Mehrwert schaffen.” Denn Reichweite schlägt alles. Aber genau hier findet gerade ein Umdenken statt. Große Unternehmen setzen vermehrt auf die Qualität der generierten Kontakte. Setzen auch Sie ab sofort vermehrt auf Qualität statt Quantität und erfahren...

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